Ein italienisches Fest in Berlin.
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Lageplan

Lageplan
+ Programm

 

www.regione.basilicata.it

 

 

Die Auszeichnung
"Ristorante Lucano nel Mondo"
dürfen nur Restaurants führen,
welche die kulinarische Vielfalt
der Region Basilicata mit den
Rezepten der Mütter und Großmütter
und mit direkt aus der Basilikata
importierten Zutaten im Ausland pflegen.

 

 

www.efab.it

 

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Maratea - Basilicata

 

Matera  Sassi - Basilicata

 

Metaponto - Basilicata

 

Pollino - Basilicata

 

Castel Lago Pesole - Basilicata

Die Basilicata

Partnerregion der Festa Italiana - Berlin

 

Das Gebiet
Flächenmäßig erstreckt sich die süditalienische Region Basilikata auf 9992 km². 603.000 Einwohner verteilen sich auf 131 Gemeinden in den Provinzen Potenza und Matera. 7/10 des Gebietes sind Bergland, 2/10 Hügelland und nur 1/10 der Fläche Ebene. Der Westen ist eher gebirgig, der Küstenstreifen und das Landeszentrum eher hügelig und steigt im waldigen Teil um Melfi wieder an bis zu trockenen "Murgia" um Matera. Ihren aktuellen Namen trägt die Region noch nicht so lange, in der klassischen Antike und auch unter den Faschisten wurde sie Lukanien genannt. Seit dem 27. Dezember 1947 - mit dem Inkrafttreten der italienischen Verfassung - gilt die Bezeichnung Basilikata. Die Bewohner der Region werden aber auch heute noch Lukaner genannt.

Geschichte
Diese Gegend war schon in prähistorischer Zeit besiedelt, auf die Altsteinzeit gehen die Ansiedelungen von Venosa und des Brandano-Tals zurück, während erste landwirtschaftliche Siedlungen in den Gebieten von Matera und Melfi aus der Neusteinzeit stammen. Vom Äneolithikum bis zur Bronzezeit war die Region ein wichtiges Verbindungszentrum zwischen den Völkern am Ionischen und Tyrrhenischen Meer, so dass hier große Siedlungen gegründet wurden. Während der Eisenzeit wurde auch das Landesinnere langsam besiedelt. In diesen Perioden kamen viele indo-europäische Stämme in die Basilikata, darunter auch die Illyrier von den Küsten des Balkans. Im 8. Jh. v. Chr. landeten griechische Siedler an der Ionischen Küste Lukaniens und begründeten jene blühende Zivilisation, die als Magna Graecia in die Geschichte einging. Metaponto, Siris, Heracleon sind ihre wichtigsten Zentren.

Kunst
Eine Reise durch die Kunstgeschichte der Basilikata ist zweifelsfrei faszinierend. Im Spannungsfeld zwischen Orient und Okzident hat die Region seit dem Erscheinen des Menschen auf ihrem Gebiet künstlerische Höhepunkte erlebt. Kunstschätze unterschiedlichster Art außerhalb der üblichen Stilrichtungen haben seit jeher Inspiration im Kunsthandwerk gefunden, das sich jede Strömung oder Kultur, mit der es in Berührung kam, zu eigen gemacht hat. Die Keramiksammlung in den Regionalmuseen zeigt eine große Tradition in der Verarbeitung von Ton, der in der Region häufig vorkommt. Neue kulturelle Impulse vermittelte die Verbreitung des griechisch-orthodoxen Mönchtums seit dem 7. Jh. und während des ganzen Mittelalters, in dessen Verlauf nach den Ordensregeln des Hl. Basilius lebende Mönche nach Lukanien kamen und hier zahlreiche Einsiedeleien, Klausuren und Klöster errichteten vor allem in Matera und Umgebung. Architektur und Wandfresken beeinflußten nicht nur das künstlerische Leben nicht nur um Matera, wo es die höchste Konzentration an Felskirchen (bis heute 155) gibt, sondern auch im Pollino, des Val d'Agri und um Sinni. Und als Anfang der Kunstgeschichte in der Basilikata werden normalerweise die Fresken der Krypta der Erbsünde in Matera bezeichnet.

Kultur
Hier wurden bedeutende Persönlichkeiten ihrer Zeit geboren wie die Poeten Grazio, Isabella Morra, Luigi Tansillo und später Rocco Scotellaro, Albino Pierro, Michele Parrella und Leonardo Sinisgalli; die Schriftsteller Tommaso Stigliani, Giuseppe de Robertis und Carlo Salinari; Philosophen wie Emilio Paolo Lamanna, die Juristen Mario Pagano und Emanuele Gianturco; Historiker wie Giacomo Racioppi und Giovanni Battista Bronzini; Süditalien-Intellektuelle wie Giustino Fortunato, Francesco Saverio Nitti und Ettore Ciccotti, Medizinforscher wie Rocco Mazzarone; Archäologen wie Domenico Ridola, Michele La Cava und Vittorio de Cicco, Künstler, Komponisten wie Gesualdo da Venosa und Egidio Romualdo Duni. Viele andere haben sich mit diesem Landstrich beschäftigt wie Carlo Levi, der als politisch Verbannter hier lebte und sich zu seinem weltberühmten Werk "Christus kam nur bis Eboli" inspirieren ließ.

Kunsthandwerk
Die Wurzeln des Kunsthandwerks gehen in der Basilikata auf die bäuerliche Hirtentradition zurück und behalten deren Grundzüge auch in ihren modernsten Ausdrucksformen bei. Die hübschen, ästhetischen Gegenstände des traditionellen Kunsthandwerks wurden hauptsächlich für den täglichen Gebrauch geschaffen. Normalerweise werden die lokal zu findenden Materialien zur Schaffung von Formen und Objekten verwendet, ausgenommen Metalle: Holz, Ton, Tuffstein, Pappmaché, Textilfasern, Stroh und Rattan.


Küche
Die traditionelle, variantenreiche Küche der Basilikata bietet viele Anregungen. Sie ist der Stolz der Region, traditionell eine gekonnte Verbindung einfacher, unverfälschter Produkte und damit weit entfernt von den raffinierten Kreationen der modernen Küche. Bei der Zubereitung der Gerichte ist nur die Verwendung von Olivenöl vorgesehen, Butter wird in dieser Region nur als Kern in bestimmten Käsesorten (Burrini u. Manteche) verzehrt. Gemüse werden häufig als Vorgericht serviert, allein oder zusammen mit Hülsenfrüchten oder Pasta wie z.B. dicke Bohnen mit Zichorie, Cime di rape (eine Art Brokkoli) mit Mandeln, Zichorie in Fleischbrühe. Hülsenfrüchte, Cerealien, Gemüsesorten und Kräuter sind die Basis für Gerichte mit pikantem und doch harmonischem Geschmack. Definitiv bestätigen können wir, dass die Pasta, die traditionell von Hand nur aus Hartweizengries, Salz und Wasser hergestellt wird, eine lukanische Erfindung ist.
Käse gehört in der Basilikata zu jeder Mahlzeit. Ihre Qualität ist hervorragend, geschätzt werden vor allem Käse aus Schafs- und Ziegenmilch. Eine weitere Erfindung der lukanischen Küche ist die Bratwurst, die in vielen Orten Italiens auch "lucanica" oder "luganega" genannt wird. Schon die alten Römer kannten sie und Apicius, Cicero und andere Dichter besangen ihre Vorzüge. Brot ist hier wie anderswo in Italien ein wichtiges Grundnahrungsmittel. Hergestellt werden viele verschiedene Sorten aus Hartweizenmehl, Hefe, Salz und Wasser, die in den vielen, noch vorhandenen Holzöfen gebacken werden. Obst darf vor allem im Sommer auf keinem Tisch fehlen. Zitrusfrüchte, Erdbeeren, Himbeeren, Kiwis, Pfirsiche, Aprikosen, Birnen, und Trauben sind nur einige Sorten, die in der Ebene von Metaponto angebaut werden. Die Mehrzahl dieser Produkte wird in allen lukanischen Restaurants in der Region und in Ausland angeboten.

Weitere Informationen: www.aptbasilicata.it

 

 

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